Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Sabri Altindal – Wiesengrund 4, 81243 München E-Mail: sabri@sabrialtindal.com · Tel.: +49 151 42022604 USt-IdNr.: DE357663501
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner, Begriffe
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Sabri Altindal, Wiesengrund 4, 81243 München (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) über Coaching-, Mentoring-, Trainings- und Ausbildungsleistungen sowie digitale Leistungen, insbesondere: - 1:1 Coachings (online und Präsenz) - Gruppencoachings (online und Präsenz) - Workshops, Seminare, Intensivtage, Ausbildungen (Präsenz/Hybrid) - Mentoring-Programme - Hypnose- und unterbewusstseinsorientierte Methoden (Coaching/Selbsterfahrung) - digitale Inhalte (z. B. Kurszugänge, Mitgliederbereiche) (2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). (3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. (4) Individuelle Vereinbarungen (Angebot/Vertrag/Leistungsbeschreibung) gehen diesen AGB vor. § 2 Vertragsgegenstand, Leistungsart, Abgrenzung zur Heilkunde, keine Rechts-/Steuer-/Investitionsberatung (1) Der Anbieter erbringt Coaching-, Mentoring- und Trainingsleistungen u. a. in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Führung & Selbstführung, Business- & Performance-Optimierung, Verkauf & Verhandlung, Blockadenlösung, Mindset- und unterbewusstseinsorientierte Arbeit. (2) Bei den Leistungen handelt es sich um Dienstleistungen. Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet. (3) Der Anbieter ist weder Arzt noch Psychotherapeut oder Heilpraktiker. Die Leistungen ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Krankheiten behandelt und keine Heilversprechen abgegeben. (4) Die Leistungen stellen keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder Anlage-/Investitionsberatung dar. Der Anbieter erbringt keine Beratung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) und keine steuerliche Beratung. Der Kunde ist verpflichtet, rechtliche, steuerliche oder finanzielle Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen und bei Bedarf geeignete fachkundige Beratung (z. B. Rechtsanwalt/Steuerberater) einzuholen. § 3 Angebot und Vertragsschluss (1) Darstellungen auf Website, Social Media oder Werbemitteln sind unverbindlich und stellen kein verbindliches Angebot dar. (2) Ein Vertrag kommt zustande durch: - Buchung/Bestellung in Textform oder digital, oder - Annahme/Bestätigung durch den Anbieter (Textform genügt), oder - Rechnungsstellung bzw. Beginn der Leistungserbringung. (3) Maßgeblich für Umfang, Inhalt, Dauer und Vergütung sind Angebot/Vertrag/Leistungsbeschreibung. § 4 Leistungserbringung, Mitwirkung, Technik (1) Der Anbieter ist innerhalb des vereinbarten Rahmens in der Ausgestaltung von Inhalt, Methodik, Ablauf und Durchführung frei, sofern Ziel und Gesamtcharakter der Leistung nicht wesentlich verändert werden und dies für den Kunden zumutbar ist. (2) Der Kunde verpflichtet sich, alle erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig zu erbringen (z. B. pünktliches Erscheinen, wahrheitsgemäße Angaben, Bereitstellung notwendiger Informationen). (3) Bei Online-Leistungen hat der Kunde die technischen Voraussetzungen (insb. stabile Internetverbindung, geeignetes Endgerät, erforderliche Software/Plattform) sicherzustellen. Der Anbieter haftet nicht für Leistungsstörungen, die auf unzureichende technische Voraussetzungen im Verantwortungsbereich des Kunden zurückzuführen sind. § 5 Einsatz externer Coaches / Dritter Der Anbieter ist berechtigt, zur Durchführung einzelner Leistungen qualifizierte Dritte (Coaches/Trainer/Subunternehmer) einzusetzen. Ein Anspruch auf Durchführung durch eine bestimmte Person besteht nur bei ausdrücklicher Vereinbarung. § 6 Vergütung, Zahlungsbedingungen, Verzug (1) Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot/Vertrag. (2) Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 7 Tagen fällig. Bei Verträgen mit Unternehmern kann im Angebot/Vertrag abweichend eine Zahlungsfrist von bis zu 14 Tagen vereinbart werden. (3) Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen von (Teil-)Vorauszahlung abhängig zu machen und bei Zahlungsverzug weitere Leistungen bis zum Ausgleich fälliger Beträge zurückzuhalten. (4) Im Verzugsfall gelten die gesetzlichen Verzugszinsen; weitergehende Rechte bleiben unberührt. § 7 Projekt-/Paketpreis, Eigenverantwortung und Abbruchregelung (1) Der Anbieter kann Leistungen als Gesamtprojekt (Projekt-/Paketpreis) anbieten. Der Projekt-/Paketpreis ist ein Gesamtpreis für die Gesamtheit der vereinbarten Leistungen und nicht als Preis pro Einzelleistung/Sitzung zu verstehen. (2) Coaching/Training ist ein aktiver Prozess. Der Kunde trägt die Eigenverantwortung für seine Entscheidungen, Handlungen, Umsetzungen und Ergebnisse außerhalb der Leistungserbringung durch den Anbieter. Der Anbieter schuldet keinen konkreten Erfolg. (3) Der Kunde hat keinen Anspruch auf eine anteilige Minderung des Projekt-/Paketpreises aufgrund Nichtinanspruchnahme einzelner Termine/Leistungsbestandteile, sofern der Anbieter die Leistung vertragsgemäß anbietet und der Kunde die Nichtinanspruchnahme zu vertreten hat (z. B. Abbruch, Nichtteilnahme, fehlende Mitwirkung, Nichterscheinen). (4) Bricht der Kunde die Zusammenarbeit ohne wichtigen Grund ab oder nimmt vereinbarte Termine/Leistungsbestandteile nicht wahr, bleibt der Projekt-/Paketpreis grundsätzlich geschuldet. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB) bleibt unberührt. (5) Alternativ/ergänzend kann im Angebot vereinbart werden, dass im Falle eines vom Kunden zu vertretenden Abbruchs die bis dahin erbrachten Leistungen zu den im Angebot ausgewiesenen Regelpreisen (z. B. Einzeltermin-/Tagessatz, Vorbereitungszeiten, Fremdkosten) abgerechnet werden; bereits geleistete Zahlungen werden angerechnet. (6) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. § 8 1:1-Termine – Absage, Verspätung, Ausfallpauschalen, Kulanz (1) Vereinbarte 1:1-Termine sind verbindlich. Verspätungen verkürzen die Terminzeit; eine Nachholung ist nicht geschuldet. (2) Absagen/Umbuchungen müssen mindestens 72 Stunden vor Terminbeginn erfolgen. Bei späteren Absagen gelten folgende Ausfallpauschalen: - unter 72 Stunden: 50 % des vereinbarten Honorars - unter 48 Stunden oder Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Honorars (3) Zusätzlich kann der Anbieter nachweislich angefallene, nicht stornierbare Kosten (z. B. Hotel, Bahn/Flug, Location) ersetzt verlangen, soweit der Kunde die Absage zu vertreten hat. (4) Bei Präsenzterminen (live vor Ort) gilt ergänzend: Erfolgt eine Absage unter 72 Stunden, kann der Anbieter zusätzlich einen halben Tagessatz für bereits eingeplante und nicht anderweitig verwertbare Vorbereitungs- und Organisationszeiten verlangen, sofern dies im Angebot/Vertrag ausgewiesen oder vereinbart ist. (5) Kulanzregelungen, insbesondere bei nachweisbarer Krankheit, liegen im Ermessen des Anbieters. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. (6) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. § 9 Seminare/Workshops/Ausbildungen – Storno durch den Kunden (feste Staffelung) (1) Soweit für Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, gilt vorrangig § 12 dieser AGB (inkl. § 12a/§ 12b). (2) Nach Ablauf eines etwaigen Widerrufsrechts bzw. soweit kein Widerrufsrecht besteht, gelten – sofern im Angebot/Vertrag keine abweichende Regelung getroffen wurde – folgende Stornopauschalen: - bis 30 Tage vor Beginn: 25 % der Teilnahmegebühr - bis 14 Tage vor Beginn: 50 % der Teilnahmegebühr - unter 14 Tage vor Beginn oder Nichterscheinen: 100 % der Teilnahmegebühr (3) Zusätzlich kann der Anbieter nachweislich angefallene, nicht stornierbare Fremdkosten (z. B. Hotel/Location/Dienstleister/Reisekosten) ersetzt verlangen, soweit der Kunde die Absage zu vertreten hat. (4) Ersatzteilnehmer können nach Zustimmung des Anbieters gestellt werden, sofern sachliche Gründe nicht entgegenstehen. (5) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. § 10 Änderungen, Verlegung, Online-Durchführung, Mindestteilnehmerzahl (1) Der Anbieter behält sich erforderliche inhaltliche/methodische Anpassungen sowie zumutbare organisatorische Änderungen (Termin/Ort/Format) vor, sofern Ziel und Gesamtcharakter der Leistung nicht wesentlich verändert werden. (2) Der Anbieter kann Veranstaltungen bei organisatorischen Gründen oder höherer Gewalt online durchführen oder verlegen. (3) Bei Absage durch den Anbieter (z. B. Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, Referentenausfall, höhere Gewalt) bietet der Anbieter einen Ersatztermin oder eine alternative Durchführung an. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden auf Wunsch des Kunden auf den Ersatztermin angerechnet; weitergehende Ansprüche richten sich nach § 16. § 11 Digitale Leistungen / Zugang / Nutzungsbedingungen (1) Digitale Inhalte oder Zugänge werden nach Vereinbarung, regelmäßig nach Zahlungseingang, bereitgestellt. (2) Zugangsdaten sind personenbezogen und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Bei Missbrauch kann der Anbieter den Zugang sperren. Vergütungsansprüche bleiben bestehen, soweit der Missbrauch vom Kunden zu vertreten ist. (3) Soweit eine Zugriffsdauer oder Laufzeit vereinbart ist, richtet sich der Zugang nach der vereinbarten Laufzeit (z. B. Dauer des Programms/Mitgliedschaft). Ohne abweichende Vereinbarung endet der Zugang mit Ende der Vertragslaufzeit. (4) Kurzzeitige Nichtverfügbarkeit aufgrund Wartung oder technischer Störungen begründet keine Ansprüche, sofern die Nichtverfügbarkeit nur vorübergehend ist und nicht vom Anbieter zu vertreten ist.

§ 12 Internationale Durchführung / Ausland, Reise- und Zusatzkosten, Rechtswahl (1) Veranstaltungen/Leistungen können im In- oder Ausland stattfinden. (2) Der Kunde ist selbst verantwortlich für An- und Abreise, Visa- und Einreisebestimmungen, Versicherungen sowie seine gesundheitliche Eignung. (3) Reise-, Hotel- oder sonstige Dritt-/Fremdkosten sind nicht Bestandteil der Teilnahmegebühr, sofern nicht ausdrücklich im Angebot/Vertrag vereinbart. (4) Es gilt deutsches Recht. Für Verbraucher gelten zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts, soweit anwendbar, unberührt.

§ 13 Widerrufsrecht (nur Verbraucher) – Überblick (1) Ein Widerrufsrecht besteht nur für Verbraucher und nur, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. (2) Die vollständige Widerrufsbelehrung sowie ein Muster-Widerrufsformular sind in § 13a und § 13b dieser AGB enthalten. (3) Dienstleistung (z. B. Coaching): Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und widerruft der Verbraucher später, so hat der Verbraucher Wertersatz zu leisten (vgl. § 13a). (4) Digitale Inhalte: Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen (vgl. § 13a). (5) Veranstaltungen mit festem Termin/Zeitraum: Soweit gesetzlich vorgesehen, kann ein Widerrufsrecht ausgeschlossen sein. § 13a Widerrufsbelehrung (für Verbraucher) Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Sabri Altindal, Wiesengrund 4, 81243 München, E-Mail: sabri@sabrialtindal.com, Telefon: +49 151 42022604) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wertersatz bei Dienstleistungen Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen. Dieser entspricht dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen. Erlöschen des Widerrufsrechts Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und wir mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren. Hinweis zu digitalen Inhalten Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, sobald wir mit der Ausführung begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnen, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung Ihr Widerrufsrecht verlieren. Ende der Widerrufsbelehrung § 13b Muster-Widerrufsformular (Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.) An: Sabri Altindal Wiesengrund 4 81243 München E-Mail: sabri@sabrialtindal.com Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) Bestellt am (*)/erhalten am (*) Name des/der Verbraucher(s) Anschrift des/der Verbraucher(s) Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) Datum (*) Unzutreffendes streichen. § 14 Kein Widerrufsrecht für Unternehmer Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. § 15 Aufzeichnungen, Opt-out, Veröffentlichungen und Testimonials (1) Der Anbieter ist berechtigt, Online-Gruppencalls sowie Live-Veranstaltungen ganz oder teilweise aufzuzeichnen (Audio/Video), sofern hierüber vor Beginn der jeweiligen Einheit informiert wird. (2) Aufzeichnungen können zur Qualitätssicherung, internen Dokumentation und zur Erstellung von Trainingsmaterialien genutzt werden. Eine Verwendung/Veröffentlichung zu Marketingzwecken (z. B. Website, Social Media, YouTube) erfolgt im Rahmen der erteilten Einwilligung. (3) Teilnehmer, die nicht aufgenommen werden möchten oder einer Veröffentlichung/Erkennbarkeit (Bild/Name/Stimme) nicht zustimmen, haben dies spätestens vor Beginn der jeweiligen Einheit dem Anbieter bzw. dem Team mitzuteilen („Opt-out“). (4) In diesem Fall wird eine zumutbare Ausweichmöglichkeit angeboten (z. B. Teilnahme ohne Kamera/Name im Online-Call oder Sitzbereich außerhalb des Aufnahmebereichs bei Präsenzveranstaltungen), soweit organisatorisch möglich. (5) Der Kunde erklärt sich – soweit im Angebot/Vertrag oder durch entsprechende Erklärung/Checkbox vereinbart – damit einverstanden, dass Testimonials (Text/Bild/Video) einschließlich Name/Unternehmensbezug zu Referenz- und Marketingzwecken genutzt werden dürfen. Ein Widerruf einer Einwilligung wirkt nur für die Zukunft. § 16 Gesundheit, Eignung, Hypnose/Unterbewusstsein (1) Hypnose und unterbewusstseinsorientierte Methoden sind Coaching- und Selbsterfahrungsinstrumente. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und eigenverantwortlich. (2) Der Kunde versichert, dass er psychisch und körperlich in der Lage ist, an Coaching/Training teilzunehmen. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder nach kürzlich erfolgten schwerwiegenden gesundheitlichen Ereignissen (insb. schwere Herz-/Kreislaufereignisse) wird dringend empfohlen, vor Teilnahme ärztlichen Rat einzuholen. (3) Der Anbieter ist berechtigt, bei begründetem Anlass eine ärztliche oder therapeutische Freigabe zu verlangen, sofern der Kunde sich in Behandlung befindet oder Umstände ersichtlich werden, die eine sichere Teilnahme in Frage stellen könnten. (4) Der Anbieter kann eine Zusammenarbeit ablehnen oder beenden, wenn sachliche Gründe eine sichere Durchführung nicht erwarten lassen. (5) Übungen können jederzeit abgebrochen werden. § 17 Haftung (1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. (2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. (3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen. (4) Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen/Handlungen des Kunden außerhalb der Sitzungen sowie nicht für das Ausbleiben eines wirtschaftlichen/geschäftlichen/gesundheitlichen Erfolgs. (5) Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt. § 18 Teilnahmebedingungen, Ausschluss (1) Der Anbieter kann Teilnehmer ausschließen, wenn diese trotz Abmahnung den Ablauf erheblich stören, Weisungen nicht befolgen, andere Teilnehmer gefährden oder unzulässige Werbung/Akquise betreiben. (2) Bei berechtigtem Ausschluss besteht kein Anspruch auf Rückerstattung; weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten. § 19 Urheberrecht, Nutzungsrechte, Verbot von Mitschnitten (1) Alle Inhalte, Konzepte, Unterlagen und Materialien sind urheberrechtlich geschützt. (2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich zur eigenen Nutzung im Rahmen des Vertragszwecks. (3) Audio-/Videoaufnahmen, Screenshots oder Mitschnitte durch den Kunden sind untersagt, sofern nicht ausdrücklich gestattet. § 20 Vertragsstrafe bei Verstößen (1) Dem Kunden ist es untersagt, Zugangsdaten, Aufzeichnungen, Unterlagen, Inhalte oder Materialien des Anbieters ohne ausdrückliche Zustimmung an Dritte weiterzugeben, öffentlich zugänglich zu machen oder zu veröffentlichen (einschließlich Upload auf Plattformen, Weiterleitung in Gruppen, Verkauf/Verschenken). (2) Für jeden schuldhaften Verstoß verwirkt der Kunde eine Vertragsstrafe in Höhe von 10.000 €. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten; eine verwirkte Vertragsstrafe wird auf einen Schadensersatzanspruch angerechnet. (3) Gegenüber Verbrauchern bleibt der Nachweis vorbehalten, dass den Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden trifft. § 21 Höhere Gewalt Bei höherer Gewalt kann der Anbieter Termine verschieben, Veranstaltungen online durchführen oder Ersatztermine anbieten. Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht nicht. Gesetzliche Regelungen zur Rückabwicklung bleiben unberührt. § 22 Datenschutz Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters. § 23 Rechtswahl, Gerichtsstand, Schlussbestimmungen (1) Es gilt deutsches Recht. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt. (2) Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. (3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.